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gainfaktor

gainfaktor produktion hat sich Anfang 2006 aus dem Crossover-Projektbüro theater eindicker entwickelt, welches 1995 aus Anlass des Projektes DIE ACHSE DES OFENS gegründet wurde.

Inhaltliche Ausrichtung

Die Filmwerkstatt gainfaktor steht in erster Linie für die Planung und Herstellung von Autorenfilmen und kritischer Dokumentationen unter Einbeziehung künstlerischer Ausdrucksformen wie Theater, Musik, Literatur usw. Im Sinne von:

  • Aufarbeitung von gesellschaftlich relevanten Themen unserer Zeit in Beziehung zu unserem regionalen Lebensraum und in Vernetzung zu Geschichte, Umwelt, Arbeit usw...
  • Geschichten von Menschen in Alltags- und Ausnahmesituationen, auf deren Suche nach Identität und lebenswerten Denk- und Lebensstrukturen.
  • Themen zu Heimat und Verlust im Kontext zu Verschiebung von inneren und äußeren Grenzen und dem Zusammenrücken von Welt... Vielleicht eine ungewöhnliche Form von "Heimatfilm" in einem sich ständig veränderten Europa, in dem es gilt, sich von einem überkommenden Heimatbegriff zu lösen und für sich neu zu (er)finden/entdecken/zusammen zu setzen...
  • Zur Mitfinanzierung oa. Ziele werden auch Filmarbeiten wie Imagefilme, Werbespots, Film-Workshops (Schüler, Lehrer usw.) angenommen.

Struktur/Ziele

  • Die Größe der Struktur der Filmwerkstätte richtet sich in Zusammenarbeit mit freischaffenden KollegInnen aus der Theater-und Filmszene nach den Aufwendungen der filmischen Planungen und Umsetzungen.
  • Entwicklung brisanter Filmstoffe über das Expose zum Treatment und zum Drehbuch in Form von Auswahl/ Vergabe und Begleitung von Auftragsarbeiten an Drehbuchautoren, mit dem Ziel einer professionellen Umsetzung...
  • Planung, Herstellung, Postproduktion und Vertrieb von abendfüllenden Spielfilmen und Dokumentation, sowie kleinerer Filmarbeiten.

Finanzmittel

Mankos in der österreichischen Filmförderung

Die österreichische Filmszene boomt, kein Zweifel. Inhaltlich tut sie das sicherlich, die Förderpolitik ist im Gegensatz dazu beschämend, die Fördermittel der öffentlichen Hand sind viel zu knapp. Um die zu kleinen Förderkuchen scharen sich eine immer größer werdende Zahl von Filmschaffenden, in der Hoffnung, zumindest den unbedingt nötigen Happen für ihre Filmpläne zu erhalten. Die meisten müssen sich mit Krümel abfinden, wenn überhaupt etwas für sie abfällt. Dazu kommt, dass von den öffentlichen Fördergebern professionelle Voraussetzungen und Bedingungen eingefordert werden, die mangels ausreichender Fördermittel innerhalb dieses Systems von Neulingen und Quereinsteigern kaum zu erreichen sind. Die Katze beisst sich in den Schwanz. Eine Katastrophe, schlichtweg.

  • Die Finanzmittel von gainfaktor zur Planung und Herstellung von Filmen sind Projekt bezogen und demgemäß fast zur Gänze von den Förderpraktiken/-möglichkeiten der Öffentlichen Filmförderung abhängig.
  • Es liegt auf der Hand, dass die Zuwendungen bei weitem nicht ausreichen, selbst unter günstigsten Bedingungen, Filme zu planen und herzustellen
    (siehe dazu auch unten: DAS KIRCHBERGKOMPLOTT!).
  • Daher richtet sich dieses Papier im Besonderen an WEITERE ÖFFENTLICHE EINRICHTUNGEN, PRIVATPERSONEN und FIRMEN, die an einer Weiterentwicklung einer (ober-) österreichischen Filmszene in einem besonderen Maße interessiert sind.

Zusätzliche Förderungen/Sponsoring

Wie kann eine sinnvolle finanzielle Unterstützung eines Filmes der Filmwrkstätte gainfaktor erfolgen?

Im Kapitel Projekte sind Filmprojekte in PLANUNG/ARBEIT genannt/beschrieben, die noch nicht ausfinanziert sind und die laufend geplant und hergestellt werden:

Für die Filme kann man als Institution, Privatperson oder Firma einen oder mehrere FILM- Bausteine erwerben und damit gesellschaftlich relevanten Filmen ihre Verwirklichung mit ermöglichen!

Baustein FILMZEIT (grün): zu a € 3000,-
Jeder Baustein ermöglicht grundsätzlich die Herstellung von ca. 1Minute Kinofilm.

Baustein FILMQUALITÄT (blau): zu a € 5.000,-
Jeder Baustein verhilft dem Film zu einer verbesserten Qualität in der technischen Herstellung (hochwertigeres Filmequipment, –material usw.)

Baustein FILMTEAM (rot): zu a € 10.000,-
Jeder Baustein ermöglicht die Verbesserung der äußerst knapp bemessenen Honorarstruktur für Stab und Schauspielensemble.

Gegenleistungen von gainfaktor

  • Namentliche Erwähnung im Nachspann des Filmes.
  • Spezielle VIP- Einladung zur Premiere des Filmes.
  • Wir sind für weitere, der Philosophie eines Unternehmens entgegenkommende Gegenleistungen, im Rahmen unserer Möglichkeiten als Creatoren und Filmemacher natürlich jederzeit gesprächsbereit.

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DAS KIRCHBERGKOMPLOTT

 

Kein Dogma, lediglich ein Muss!

  1. Dein Film wird nur gedeihen, wenn sich alle Beteiligten der erforderlichen Selbstausbeutung bewusst sind und sich ihr gleichwertig stellen. Auch wenn es dir schwer fällt, lass von dem Film ab, wenn du dem Team das tägliche Leben nicht garantieren kannst.
  2. Wenn du 1/10 eines normalen Filmbudgets zur Verfügung hast, und du weißt, es wird nicht reichen, sei zufrieden, mache ihn. Hast du aber 1/5, dann denke auch an warme Mahlzeiten für das Team und Betten für die Nacht.
  3. Geh für dein Filmprojekt betteln, stehlen, auch arbeiten, wenn es sein muss. Entwende es nur denen nicht, die selbst einen Film planen und deiner Mutter.
  4. Vergiss 35 mm Film-Material. Du kannst es dir nicht leisten. Verzichte aber nie auf das beste Videodigitalmaterial, das du kriegen kannst. Und lass dein Stativ im Sack, und die Beleuchtung und so Zeugs, wann immer es geht. Denn das kostet unnötig Zeit und die hast du nicht, weil Zeit Geld ist.
  5. Dein größtes Kapital ist nicht das Filmbudget: Es ist das beste Drehbuch, das du kriegen kannst und dein professionelles und loyales Team, mit dem du Pferde stehlen musst (siehe Pkt. 2). Dieses Kapital verdreifacht dein untaugliches Budget auf wundersame Weise. Du hast zwar immer noch nicht dein nötiges Budgets zusammen, aber immerhin.
  6. Dein Team sind deine Partner. Mache sie verantwortlich für einen zu erwartenden Erfolg und beteilige sie. Den Misserfolg mache zu deiner alleinigen Bürde.
  7. Regisseur, Stab und Schauspielensemble können in den Titeln und im Abspann nicht groß und oft genug erwähnt werden. Die Erwähnung ist Teil ihrer Gage.

Kirchberg-Thening,
Stefan Kurowski, im März 2008


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