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Bis später Ferdinand, 2004

ein Schauspiel mit Livemusik für Leute ab 8 Jahren

von Elisabeth Vera Rathenböck  

Paula spielt am Dachboden. Wie jeden Tag, seit ihr Bruder Ferdinand tot ist. Paula nimmt den Tod ihres Bruders zuerst gar nicht zur Kenntnis, sie glaubt einfach nicht daran. Denn sie muss Ferdinand noch unbedingt einmal sehen, sie muss ihm etwas sagen. Außerdem hat Ferdinand versprochen, mit Paula eine große Reise zu machen. Alles um Paula herum verändert sich. In der Schule flüstert man hinter ihrem Rücken. Auch arbeitet ihre Mutter mehr als früher. Heute ist ein besonderer Tag: Ferdinand hat angerufen. Paula nimmt ihr Gürteltier, das auf den Namen "Hau ab" hört unter den Arm, und bereitet sich auf das Wiedersehen vor.

Der Tod ist nach wie vor ein Tabu in unserer Gesellschaft. Die Fragen, die Kinder zu diesem Thema haben, werden von den Erwachsenen darum selten oder nur vage beantwortet. "Bis später, Ferdinand" stellt sich den Fragen zum Thema Tod, will aber auch Hilfestellung in der Trauerarbeit anbieten. Das Stück geht nicht von spezifischen kulturellen/religiösen Vorstellungen über den Tod aus, sondern stellt das fragende und forschende Ich des Kindes ins Zentrum.

  • Stückkonzept: Rathenböck/Deutsch/Kurowski
  • für die Bühne eingerichtet: Deutsch/Kurowski
  • mit Gabriele Deutsch und Theodor Helm
  • Regie: Stefan Kurowski
  • Musik: Theodor Helm
  • Bühne: Gerd Thaller
  • Kostüme: Gabriele Deutsch
  • Licht: Gerald Kurowski
  • Plakatfoto: m. czentovic
  • Plakatrückseite: Rathenböck/Deutsch
  • Grafik: Marlen Potye
  • Produktionsleitung: Gabriele Deutsch  

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